Luxemburger Wort 14.03.2013

Esch/Alzette / Luxemburger Wort / 14.03.2013

Gemeinsame Generalversammlung der CSV-, CSF- und CSJ-Sektionen

1_28920195Einleitend zur gemeinsamen Generalversammlung der Escher CSV-, CSF- und CSJ-Sektionen, aber auch der neugegründeten Seniorensektion, bat Sektionspräsident François Biltgen, die Präsidentin des CSV-Südbezirks, Sylvie Andrich-Duval, zu entschuldigen.Die Sektionspräsidentschaft habe er nur für eine Übergangsfrist zum Aufbau einer starken Führungsmannschaft übernommen, so der Redner weiter. Im Gemeinderat leiste die CSV-Fraktion mit fachkundigen konkreten Vorschlägen eine ausgezeichnete Arbeit.Dann sprach François Biltgten als Minister die erheblichen Investitionen in Belval an, wo die Universität 2014 ihre Pforten öffnen wird. Auch würden immer mehr Forschungsinstitute sich um die Universität etablieren. Dabei entwickle sich ein neuer Dynamismus für den Süden. Allerdings darf im alten Esch der Dynamismus nicht abhanden kommen.Von Seiten der CSJ-Sektion erinnerte Christian Weis an die Rundtischgespräche mit Generalvikar Erny Gillen über kirchliche Werte, oder zur Beschäftigungspolitik der Regierung. Wichtigste Themen für die Jugend seien die Beschäftigung, die Erziehung und die Wohnungsbaupolitik. Dann stellte Norry Peiffer die neue, im Juni 2012 gegründete Sektion für Senioren vor. Für CSF-Sektionspräsidentin Chantal Sonnetti bedarf es zur Verteidigung der Interessen der Frauen einer starken Frauensektion. In Vertretung des erkrankten Sekretärs, Carlos Guedes, erinnerte Vizepräsident Georges Mischo an die Aktivitäten der Sektion im Allgemeinen und an die Öffentlichkeitsarbeit im Besonderen.

Fraktionssprecher André Zwally lud zu einer Nachverfolgung der Gemeinderatssitzungen via Livestream über Internet ein. Dies erlaube auch der Opposition, ihre Ansichten nach außen hin zu vermitteln.

Während der Diskussionen um Belval habe die CSV-Fraktion starke Zeichen zu einer Mixität von Wohnen, Handel und Sport um die zukünftige Universität gesetzt. Dann sprach André Zwally die Notwendigkeit von Viertelentwicklungsplänen mit konkreten Bauvorgaben an.

In der Schulpolitik habe die CSV das Schaffen von Ersatzschulraum gefordert, um Kinder während der Instandsetzung von Schulgebäuden außerhalb der Baustellen unterzubringen. Auf CSV-Vorschlag hin wird am Ort der ehemaligen „Grünen Schule“ in „Wobrécken“ wieder neuer Schulraum entstehen.

Auch habe die Mehrheit im Gemeinderat den Vorschlag einer direkten Verbindung zwischen dem bestehenden Esch und dem neuen Belval positiv aufgenommen. Kompetenz und fachgerechte Argumente würden zu einer wachsenden Anerkennung von Seiten der Bevölkerung führen, so André Zwally abschießend.

Der für die Kommunikation Verantwortliche, Marco Goetz, lud zu den „Stamminets“, jeden ersten Samstag im Monat ab zehn Uhr in das Café du Théâtre am Brillplatz ein. Dann kündigte François Biltgen ein Rundtischgespräch zur zukünftigen Ausrichtung des Escher Spitals an.

Von Seiten des CSV-Südbezirks bezeichnete Vizepräsident Guy Kohnen klare Positionierungen auf christlich-sozialen Grundlagen als wichtig. Marc Spautz schlug seinerseits eine gemeinsame Stellungnahme zwischen den Sektionen aus Esch und Schifflingen zur Zukunft des Industrieareals von ArcelorMittal Esch-Schifflingen vor. (pm)

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