Luxemburger Wort 04.10.2011

„E Wiessel gëtt et nëmme mat der CSV“

Vie locale – Elections communales 2011

„Wir haben Ideen und müssen nicht unzählige Expertenbüros beauftragen, um zu wissen, was die Escher Bürger brauchen“, meinte Frunnes Maroldt bei der Vorstellung des CSV-Wahlprogramms für die Stadt Esch.

In der Minettemetropole sei die Zeit für einen politischen Wechsel gekommen. Aus Umfragen gehe hervor, dass 44 Prozent der Befragten sich eine andere Mehrheit und einen Wechsel auf dem Bürgermeisterstuhl wünschen. „Die CSV ist die einzige Partei, die diesen Wechsel bringen kann. Wir verstecken die Wahrheit nicht und haben eine ausgewogene Liste mit 19 Kandidaten, darunter sieben Frauen, aus allen Schichten der Gesellschaft“, so Sektionsvizepräsident Carlos Guedes.

Ein verheerendes Zeugnis stellt die CSV der Finanzpolitik der LSAP/Déi Gréng-Mehrheit in den vergangenen sechs Jahren aus. „Es wird sehr viel mehr Geld ausgegeben als zur Verfügung steht. Posten werden im Budget bis zu vier Jahren gestreckt, kostenspielige Projekte angefangen, ohne dass die Mittel da sind, sie zu beenden. Wenn es dann hinten und vorne nicht reicht, wird wieder eine Anleihe aufgenommen. Seit der Griechenland-Pleite soll mir niemand mehr erzählen, dass nicht auch eine Gemeinde bankrott gehen kann“, so Frunnes Maroldt. André Zwally spricht von einer falschen Wohnungsbaupolitik. „Es wird zu einseitig gebaut; beispielsweise fehlt es an Einfamilienhäusern und auch Studentenwohnungen gibt es nicht genug“. In Bezug auf den sozialen Wohnungsbau müsse verstärkt mit den Nachbargemeinden zusammengearbeitet werden. Was die Schulpolitik angeht, soll die Integration der Kinder mit Migrationshintergrund in den Augen der CSV in erster Linie durch die Sprache geschehen. „Aus diesem Grund ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass portugiesische Kinder z. B. Sprachunterricht in ihrer Muttersprache erhalten und das auf Kosten von beispielsweise Geografie oder Geschichte“, so Marco Goetz. Dass es keinen Mehrjahresplan für die Straßenbauarbeiten gibt, moniert die CSV ebenso wie die mangelnde Sauberkeit in der Stadt. Hier sei die Gemeinde in der Pflicht, den städtischen Hygienedienst so aufzustellen, dass er seiner Aufgabe gerecht werden kann. Das geschehe aber leider nicht.

Die Liste der Beanstandungen sei lang. Nur wenn die Liste 2 am 9. Oktober gestärkt würde, sei ein Wechsel in Esch möglich, so die CSV-Kandidaten.(RoNa)

Hannerloosst eng Äntwert

  • (gëtt net verëffentlecht)